In der nun schon sechsten Generation befindet sich das Baur au Lac im Besitz der gleichen Familie. Seit über 50 Jahren wird es von der selben Direktionsfamilie geführt. Kein Wunder also, dass man so einen klaren Stil in der Führung des Hauses erkennen kann, der über die Jahre und Jahrzehnte hinweg immer weiter perfektioniert wurde. Das Züricher Luxushotel kann einen internationalen Ruf in der Luxus-Hotellerie vorweisen und unternimmt alles dafür, um diese hohen Standards zu halten.
1844 wurde das Haus von Johannes Baur eröffnet, ein Österreicher, der damit ein Zweithotel neben dem Baur en Ville schaffen wollte. Schnell erkämpfte man sich hier einen Platz in der Spitzengruppe internationaler Grand Hotels. Zugleich war das Baur au Lac auch das erste Haus, das direkt am Ufer des Zürichsees erbaut wurde. Heute verfügt das Haus über 120 Zimmer, darunter 27 Junior Suiten und 18 Suiten, zwischen 25 und 100 Quadratmetern. Bei der Gestaltung der Räumlichkeiten hat man viel Wert auf hohe Qualität der verbauten Materialien gelegt. Der Gast fühlt sich schnell heimisch und verliert dabei sämtliche Berührungsängste. Der Stil der Zimmer variiert von Art Deco, French Louis XVI und English Regency, kombiniert mit zeitgemässen Elementen und exklusiven französischen, italienischen und englischen Stoffen. Wunderschön gestaltet sind hierbei auch die großen Marmorbäder, die auch den höchsten Design- und Komfortansprüchen entsprechen.
Kulinarisch ist im Baur au Lac besonders das neu gestaltete Pavillon Restaurant zu erwähnen, dessen Gestaltung von Stararchitekt Pierre-Yves Rochon konzeptioniert wurde. Chefkoch Laurent Eperon interpretiert hier die klassische Haute Cuisine auf höchstem Niveau in zeitgemäßem Stil und kann sich zugleich auch auf ein hervorragendes Serviceteam verlassen. Hervorzuheben ist hier auch die Weinkarte, deren Umfang selbst für Zürcher Verhältnisse besonders umfangreich ist. Mit dem Rive Gauche wurde hier noch ein weiteres Restaurant geschaffen, das sich dem "fine casual dining" verschrieben hat und hierbei ein junges Publikum anspricht. Moderne, mediterrane Gerichte bestimmen in diesem Restaurant die Küche. Eine kleine geschichtliche Anekdote am Rande: In der Hotelhalle im Anschluss an die Eingangshalle des Baur au Lac überzeugte Freifrau Bertha von Suttner im Jahre 1892 den schwedischen Industriellen Alfred Nobel von der Notwendigkeit des Friedensnobelpreises.
