Detlev Glanert griff das Schicksal des 1738 in Stuttgart hingerichteten "Hofjuden" Joseph Süß Oppenheimer erstmals musikalisch auf. Sein Opernwerk "Joseph Süß" wurde 1999 erstmals in Bremen uraufgeführt und ließ der nicht nur historisch, sondern auch posthum zu Unrecht verurteilten Figur Gerechtigkeit zuteilwerden.
Glanert gehört zusammen mit Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm zu den am häufigsten aufgeführten, lebenden Opernkomponisten. Zu seinen meist beachteten Werken gehören neben "Joseph Süß" auch "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" (1999/2000), "Theatrum Bestiarum" (2004/2005) und "Das Holzschiff" (2010).
Das Staatstheater am Gärtnerplatz führt "Joseph Süß" nun mit der Premiere am 03. März 2012 zum ersten Mal in München auf und initiiert damit zugleich die erste Aufführung des Komponisten in diesem Haus. Glanert selbst wird die Endprobenwoche begleiten und auch zur Premiere anwesend sein.



















